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REHABILITATIONSKLINIK Gars am Kamp

Gesundheitswesen, Soziales·2 offene Stellen
Profil

Sechs Wochen bleibt, wer zur Reha nach Gars am Kamp kommt. In dieser Zeit geht es um Menschen mit Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Burnout oder schweren Belastungsreaktionen, und darum, dass sie danach wieder arbeiten und ihren Alltag bewältigen können. Die Klinik steht am Kurpark im niederösterreichischen Kamptal und hat 125 Einzelzimmer.

Betrieben wird sie von der Psychosomatisches Zentrum Eggenburg GmbH, die wenige Kilometer entfernt auch die Klinik Eggenburg führt. Gemeinsam bilden die beiden Häuser das Psychosomatische Zentrum Waldviertel. Akute Fälle versorgt Gars nicht. Der Auftrag ist Rehabilitation: Die Sozialversicherungsträger tragen die Kosten, und am Ende soll die Rückkehr in Arbeit und Alltag stehen. Behandelt werden vor allem Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Burnout sowie Belastungsreaktionen, wie sie etwa nach dem Verlust eines nahen Menschen auftreten.

Kein Fall liegt in einer Hand. Eine Fachärztin für Psychiatrie und eine klinische Psychologin sehen dieselbe Patientin, Psychotherapeuten führen die Einzel- und Gruppengespräche, daneben laufen Ergo-, Physio- und Musiktherapie. Die Pflege ist Tag und Nacht besetzt, die Sozialarbeit klärt, wie es beruflich weitergeht, die Diätologie kümmert sich ums Essen. Wer in einem dieser Berufe arbeitet, sitzt hier regelmäßig mit den anderen an einem Tisch.

Das Haus ist überschaubar. 125 Einzelzimmer, Therapiegruppen von rund elf Personen, ein Betrieb, der sich auf eine Aufgabe konzentriert und das seit etwa 15 Jahren tut. 2026 feiert die Klinik ihr Jubiläum. Zertifiziert ist sie nach internationalem Standard und bis 2028 rezertifiziert. Dampfbad, Sauna und ein Fitnessraum gehören dazu, gearbeitet wird direkt am Kurpark. Wie viele Menschen den Betrieb tragen, nennt die Klinik öffentlich nicht.

Offene Stellen schreibt Gars am Kamp über die eigene Website aus. Initiativbewerbungen nimmt das Haus ausdrücklich entgegen.

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