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Jedes Jahr werden im Hanusch-Krankenhaus rund 200.000 Menschen behandelt, ambulant wie stationär. Das Spital im 14. Wiener Bezirk gehört der Österreichischen Gesundheitskasse und gilt als einziges Schwerpunktkrankenhaus der österreichischen Sozialversicherung. Auf 330 Betten arbeiten zehn Abteilungen zusammen. Geführt wird das Haus kollegial, von ärztlicher, pflegerischer und administrativer Leitung gemeinsam.
Träger ist die Österreichische Gesundheitskasse, eine Körperschaft öffentlichen Rechts, die das Spital seit 1982 vollständig besitzt. Behandelt wird quer durch die Medizin. In der Inneren Medizin liegen die Schwerpunkte auf Hämato-Onkologie und Kardiologie, daneben versorgen die Abteilungen für Chirurgie, Orthopädie-Traumatologie, Augenheilkunde und Urologie ihre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen sieben Institute, darunter ein Ludwig Boltzmann Institut, das zu Leukämie und Knochenerkrankungen forscht. Rund 1.600 Menschen sind hier beschäftigt. Die größte Berufsgruppe stellen die Gesundheits- und Pflegeberufe, doch ohne Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen, Labor, Technik und Verwaltung läuft kein Tag.
Das Haus ist Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Wien und bildet auch in mehreren Pflegeschulen aus. Wer hier anfängt, lernt also weiter. Die Geschichte reicht bis 1914 zurück, als an dieser Stelle ein Militärspital entstand; seinen heutigen Namen trägt das Krankenhaus seit 1945, nach dem Sozialpolitiker Ferdinand Hanusch. Im Newsweek- und Statista-Ranking 2025 der 250 weltbesten Krankenhäuser belegte das Hanusch-Krankenhaus Platz 154 und lag damit unter den Wiener Häusern an zweiter Stelle.
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