Aktivtherapeut:in (m/w/d) 20-39 Std./Woche

ANTON PROKSCH INSTITUT - API Betriebs gemeinnützige GmbH
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Aktivtherapeut:in (m/w/d) 20-39 Std./Woche

API Betriebs gemeinnützige GmbH | Wien | Teilzeit bis Vollzeit

API Betriebs gemeinnützige GmbH sucht über VITREA eine:n Aktivtherapeut:in für eine innovative Suchtklinik in Wien. Die Stelle umfasst 20 bis 39 Wochenstunden; sowohl Teilzeit- als auch Vollzeitanstellung ist möglich.

Aufgaben

  • Leitung von Gruppenangeboten sowie Unterstützung der Patient:innen bei aktivtherapeutischen Angeboten.
  • Arbeit an der Wiederaufnahme eines selbstbestimmten, sinn- und freudvollen Lebens.
  • Unterstützung bei gesundheitsfördernden Alltags- und Freizeitstrukturen während und nach dem stationären Aufenthalt.
  • Betreuung und Förderung kreativer Anlagen, kognitiver Fähigkeiten, Ausdauer, Konzentration, Achtsamkeit, Geschicklichkeit, Feinmotorik, Kommunikationsfähigkeit und sozialer Kompetenz.
  • Durchführung von Übungen zur bewussten Wahrnehmung und Sinnesorientierung.
  • Vermittlung sozialen Lernens in Gruppenerlebnissen.
  • Planung und Umsetzung aktiver Freizeitbeschäftigung sowie Organisation und Durchführung von Ausgängen.
  • Zusammenarbeit im interdisziplinären Team mit Ärzt:innen, Psycholog:innen, Pflege- und Therapiepersonal.
  • Dokumentation, administrative Tätigkeiten und Materialmanagement.
  • Instandhaltung, Bereitstellung, Bestellung und Reinigung der Therapiematerialien.

Profil

  • Abgeschlossene Ausbildung im psychosozialen und/oder therapeutischen Bereich, Ergotherapie, Sozialpädagogik, Kunsttherapie oder Vergleichbares.
  • Idealerweise einschlägige Berufserfahrung im Umgang mit und in der Behandlung von psychisch kranken Menschen.
  • Ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein sowie hohe berufliche und soziale Kompetenz.
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Belastbarkeit.
  • Offenheit, Humor und Freude am Zugang zu Menschen sowie an der Vermittlung kreativer und handwerklicher Fertigkeiten.

Angebot

  • Interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten multiprofessionellen Team.
  • Zusammenarbeit mit Medizin, Pflege, Psychotherapie, Psychologie, Sozialarbeit, Ergotherapie, Physio- und Sporttherapie.
  • Persönliche und fachliche Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Teilnahme an Kongressen, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Kostengünstiges Mittagessen.
  • Kostenlose Impfungen, etwa Grippe, FSME und Hepatitis A/B.
  • Übernahme von bis zu 50 Prozent des Jahrestickets der öffentlichen Verkehrsmittel zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.
  • Bruttogehalt auf Vollzeitbasis von mindestens 3.333,91 Euro inklusive Zulagen mit Überzahlungsmöglichkeit.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt online über das VITREA/onlyfy-Bewerbungsportal.

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Gräfin-Zichy-Str. 6
1230 Wien
Österreich

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ANTON PROKSCH INSTITUT - API Betriebs gemeinnützige GmbH

Wien

Wer in Österreich aus einer Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit herausfinden will, kommt am Anton Proksch Institut kaum vorbei. In Wien-Liesing behandeln hier rund 220 Beschäftigte Menschen mit den unterschiedlichsten Suchterkrankungen, stationär auf etwa 280 Betten und ambulant. Das Haus gilt als eine der größten Suchtkliniken Europas.

Das Institut ist ein Sonderkrankenhaus für Abhängigkeiten. Es geht nicht nur um Alkohol und Drogen. Auch Spielsucht, Medikamentenabhängigkeit oder die Sucht nach Computer und Internet werden hier behandelt, stationär wie ambulant. Die Wurzeln reichen weit zurück: 1956 entstand unter der Patronanz von Sozialminister Anton Proksch eine gemeinnützige Stiftung, das Genesungsheim Kalksburg nahm 1961 den Betrieb auf, und nach dem Tod des Namensgebers trägt das Haus seit den 1970er-Jahren seinen Namen. Aus dem Heim mit 65 Betten ist eine Einrichtung mit landesweiter Bedeutung geworden.

Betrieben wird der Standort heute von der API Betriebs gemeinnützigen GmbH mit Sitz in der Gräfin-Zichy-Straße in Wien-Liesing. Hinter der Gesellschaft stehen die gemeinnützige Stiftung Anton-Proksch-Institut und ein Gesellschafter aus dem Gesundheitssektor. Über die Klinik in Liesing hinaus betreibt das Institut ein Rehabilitationszentrum in Mödling, Ambulanzen in Wien und Suchtberatungsstellen in Niederösterreich, etwa in Baden und Wiener Neustadt. Allein in den ambulanten Angeboten kommen so rund 40.000 Kontakte im Jahr zusammen.

Wer hier arbeitet, tut das selten allein. Suchtbehandlung lebt vom Zusammenspiel mehrerer Berufe. Ärztinnen und Ärzte aus der Psychiatrie sitzen mit Psychologinnen, Psychotherapeuten, Pflegekräften und Sozialarbeiterinnen am selben Tisch, und genau diese Mischung spiegelt sich auch in der kollegialen Leitung des Hauses. Für medizinisches und therapeutisches Personal eröffnet das ein breites Aufgabenfeld vom Entzug über die Stabilisierung bis zur Langzeittherapie.

Das Institut versteht sich zugleich als Ort von Forschung und Lehre rund um die Suchtmedizin. Die Arbeit ist gemeinnützig ausgerichtet, der gesellschaftliche Nutzen liegt auf der Hand: Menschen, die andernorts oft durch das Raster fallen, finden hier eine spezialisierte Anlaufstelle. Eine genaue, aktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht durchgängig; die Größenordnung von rund 220 Mitarbeitenden ist aber gut dokumentiert.

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