

Mehr als 1,8 Millionen ambulante Behandlungen zählte das Wiener AKH allein im Jahr 2024. Den ärztlichen Dienst dahinter trägt zu großen Teilen die Medizinische Universität Wien. Wer hier arbeitet, versorgt Patientinnen und Patienten in einem der größten Krankenhäuser Europas und forscht und lehrt oft zugleich.
Begonnen hat alles 1365, mit der Medizinischen Fakultät der Universität Wien. Eigenständig ist die MedUni Wien seit dem 1. Jänner 2004. Heute studieren hier rund 8.600 Menschen – mehr als an jeder anderen medizinischen Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Etwa 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten Forschung, Lehre und Krankenversorgung in Gang.
Die Arbeit verteilt sich auf 30 Universitätskliniken, zwei klinische Institute und zwölf medizinisch-theoretische Zentren. In den Kliniken behandeln Ärztinnen und Ärzte Patientinnen und Patienten des AKH Wien; allein 2024 waren es über 47.000 Operationen. In den Laboren erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Krebs, das Immunsystem, das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn. Ein Betrieb dieser Größe braucht außerdem Verwaltung, Technik und IT – den sogenannten Universitätsdienst. So reicht das Spektrum vom Operationssaal über das Forschungslabor bis zum Schreibtisch.
Für Forschende trägt die MedUni Wien seit März 2022 das HR-Excellence-in-Research-Siegel der Europäischen Kommission, das eine faire Personalauswahl und verlässliche Karrierewege auszeichnet. Die Universität arbeitet mit klar geregelten Karrieremodellen für Medizinerinnen und Mediziner und holt regelmäßig Fachleute aus dem Ausland nach Wien. Die Belegschaft ist international, der Standort ist es ebenso.
Ihren Sitz hat die Universität als Körperschaft öffentlichen Rechts in der Spitalgasse 23 im 9. Wiener Bezirk, direkt am AKH. Mit dem Campus Mariannengasse rücken ab 2027 auch die vorklinischen Fächer näher an die Klinik heran.
Spitalgasse 23
1090 Wien
Österreich