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Berufsfeld im Überblick

Wenn Gewebe wieder Form annehmen muss

Rekonstruktive Chirurgie beginnt oft dort, wo etwas fehlt. Nach einer Tumorentfernung, einem schweren Unfall, einer Verbrennung. Manchmal auch nach einer angeborenen Fehlbildung, die ein Kind sein Leben lang begleitet hätte. Als rekonstruktive:r Chirurg:in stellen Sie Funktion und Aussehen von Körperregionen wieder her – Sie verpflanzen Gewebe, formen Lappenplastiken, verbinden feinste Gefäße unter dem Mikroskop und planen Eingriffe, die sich über mehrere Sitzungen ziehen können. Der Alltag pendelt zwischen langer OP, Sprechstunde, Verbandswechsel und der Nachsorge, die über Wochen läuft.

Was viele unterschätzen: Ein guter Teil der Arbeit ist Gespräch. Sie erklären Betroffenen, was realistisch machbar ist, und was eben nicht. Wie sähe für Sie ein gelungenes Ergebnis aus, wenn völlige Wiederherstellung nicht das Ziel sein kann?

Der Weg dorthin

Nach dem Medizinstudium führt der übliche Pfad über die Facharztausbildung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Rund sechs Jahre, in denen Sie im OP assistieren, eigenständig operieren und die Sonderfächer streifen. Wer sich auf Hand, Brust oder Kopf-Hals-Rekonstruktion spezialisiert, hängt oft noch Fellowships oder gezielte Rotationen an. Auch aus der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie oder der Unfallchirurgie kommen Kolleg:innen in dieses Feld hinein.

Gefragt sind ruhige Hände und die Geduld für mikrochirurgisches Arbeiten – dazu ein räumliches Vorstellungsvermögen, weil Sie Gewebe im Kopf schon umlagern, bevor das Skalpell ansetzt. Belastbarkeit gehört dazu, ehrlicherweise. Und die Bereitschaft, nach Rückschlägen weiterzumachen, denn nicht jeder Lappen heilt reibungslos ein.

Arbeitgeber? In erster Linie die großen Kliniken mit plastisch-chirurgischer Abteilung, Universitätskliniken, Schwerpunkt- und Landeskrankenhäuser. Spezialisierte Zentren für Brand- oder Handverletzungen. Später, mit Erfahrung, auch Privatkliniken oder die eigene Ordination, in der rekonstruktive und ästhetische Eingriffe nebeneinander laufen. Reha-Einrichtungen suchen ebenfalls chirurgische Expertise für die Nachbetreuung.

Berufsfeld im Überblick

Wenn Gewebe wieder Form annehmen muss

Rekonstruktive Chirurgie beginnt oft dort, wo etwas fehlt. Nach einer Tumorentfernung, einem schweren Unfall, einer Verbrennung. Manchmal auch nach einer angeborenen Fehlbildung, die ein Kind sein Leben lang begleitet hätte. Als rekonstruktive:r Chirurg:in stellen Sie Funktion und Aussehen von Körperregionen wieder her – Sie verpflanzen Gewebe, formen Lappenplastiken, verbinden feinste Gefäße unter dem Mikroskop und planen Eingriffe, die sich über mehrere Sitzungen ziehen können. Der Alltag pendelt zwischen langer OP, Sprechstunde, Verbandswechsel und der Nachsorge, die über Wochen läuft.

Was viele unterschätzen: Ein guter Teil der Arbeit ist Gespräch. Sie erklären Betroffenen, was realistisch machbar ist, und was eben nicht. Wie sähe für Sie ein gelungenes Ergebnis aus, wenn völlige Wiederherstellung nicht das Ziel sein kann?

Der Weg dorthin

Nach dem Medizinstudium führt der übliche Pfad über die Facharztausbildung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Rund sechs Jahre, in denen Sie im OP assistieren, eigenständig operieren und die Sonderfächer streifen. Wer sich auf Hand, Brust oder Kopf-Hals-Rekonstruktion spezialisiert, hängt oft noch Fellowships oder gezielte Rotationen an. Auch aus der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie oder der Unfallchirurgie kommen Kolleg:innen in dieses Feld hinein.

Gefragt sind ruhige Hände und die Geduld für mikrochirurgisches Arbeiten – dazu ein räumliches Vorstellungsvermögen, weil Sie Gewebe im Kopf schon umlagern, bevor das Skalpell ansetzt. Belastbarkeit gehört dazu, ehrlicherweise. Und die Bereitschaft, nach Rückschlägen weiterzumachen, denn nicht jeder Lappen heilt reibungslos ein.

Arbeitgeber? In erster Linie die großen Kliniken mit plastisch-chirurgischer Abteilung, Universitätskliniken, Schwerpunkt- und Landeskrankenhäuser. Spezialisierte Zentren für Brand- oder Handverletzungen. Später, mit Erfahrung, auch Privatkliniken oder die eigene Ordination, in der rekonstruktive und ästhetische Eingriffe nebeneinander laufen. Reha-Einrichtungen suchen ebenfalls chirurgische Expertise für die Nachbetreuung.