Anichstraße 35
6020 Innsbruck
Österreich

In den Häusern der Tirol Kliniken wurden 2024 rund 94.500 Menschen stationär aufgenommen, dazu kamen über 1,7 Millionen ambulante Besuche. Das Landeskrankenhaus Innsbruck ist zugleich Universitätsklinik. Operationen am Herzen, die Versorgung von Frühgeborenen, Strahlentherapie: Vieles davon gibt es in Westösterreich kein zweites Mal. Eigentümer ist zu hundert Prozent das Land Tirol.
Die Tirol Kliniken GmbH führt die öffentlichen Landeskrankenhäuser des Bundeslandes. Das Universitätskrankenhaus in Innsbruck zählt mit rund 1.420 Betten zu den größten Spitälern Österreichs. Dazu kommen das Landeskrankenhaus Hall mit seinem psychiatrischen Schwerpunkt, die Standorte Hochzirl und Natters sowie die Landes-Pflegeklinik. Knapp 2.300 systemisierte Betten sind es zusammen (Stand 31.12.2024). Die Patientinnen und Patienten kommen aus ganz Tirol, viele auch aus Vorarlberg und Salzburg, manche aus Deutschland oder Südtirol.
Hier arbeiten rund 7.250 Vollzeitkräfte (FTE, 2024), nach Köpfen gezählt sind es mehr. Den größten Teil stellen die Pflege mit über 2.500 Vollzeitstellen und die Ärzteschaft mit gut 1.000. Doch ein Krankenhaus läuft nicht allein über Medizin. In der Klinikküche kochen Köchinnen für die Stationen, in der Haustechnik hält ein Team Strom, Wärme und Geräte am Laufen, in den Büros wird abgerechnet und eingestellt. So wird das Unternehmen zu einem der vielseitigsten Arbeitgeber der Region. Auch wer einen technischen, kaufmännischen oder handwerklichen Beruf gelernt hat, findet hier eine Stelle.
Zur Gesellschaft gehört das Ausbildungszentrum West, die größte Bildungseinrichtung für Gesundheitsberufe im Westen Österreichs. 2024 schlossen dort 863 Menschen ihre Ausbildung ab, von der Pflege bis zur ärztlichen Basisausbildung. Viele bleiben danach. Hinter dem Unternehmen steht das Land Tirol als alleiniger Eigentümer. Gegründet wurde es Anfang der 1990er-Jahre, den Sitz hat es in der Innsbrucker Anichstraße.
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