Carinagasse 41
6800 Feldkirch
Österreich

In Feldkirch, Bregenz, Bludenz, Hohenems und Rankweil steht jeweils ein Landeskrankenhaus. Hinter allen fünf steht derselbe Arbeitgeber: die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft. Rund 4.500 Menschen arbeiten hier. Jedes Jahr werden etwa 450.000 Patientinnen und Patienten behandelt.
Die Gesellschaft führt die fünf Landeskrankenhäuser als ein Unternehmen. Das größte Haus steht in Feldkirch und arbeitet als Schwerpunktkrankenhaus für das ganze Land. Rankweil, Bregenz, Hohenems und Bludenz versorgen ihre Regionen. Gegründet wurde das Ganze 1979. Vorarlberg war damals das erste Bundesland Österreichs, das seine öffentlichen Spitäler in eine eigene Betriebsgesellschaft ausgliederte; die übrigen Länder zogen erst später nach. Eigentümer ist bis heute fast vollständig das Land Vorarlberg.
Was das für die Beschäftigten bedeutet, zeigt sich an der Größe. Etwa 4.500 Menschen sind angestellt, und rund 450.000 Patientinnen und Patienten kommen Jahr für Jahr. Für deren Behandlung und Pflege gibt das Unternehmen jährlich etwa 512 Millionen Euro aus. Den größten Teil der Belegschaft stellen die Pflege sowie die Ärztinnen und Ärzte. Ein Krankenhaus läuft aber auch nicht ohne Labor, Technik und Küche. Genau solche Berufe, die man von außen selten mit einer Klinik verbindet, gibt es hier in großer Zahl.
An der Spitze stehen seit Jahren Gerald Fleisch und Peter Fraunberger. Ein geordneter Übergang an der Geschäftsführung ist eingeleitet und über die nächsten Jahre vorbereitet. Ausgebildet wird im eigenen Haus. Gemeinsam mit dem Stadtspital Dornbirn führt die Gesellschaft die Pflegeschule Vorarlberg und zieht ihren Nachwuchs damit selbst heran.
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