

Fritz-Pregl-Straße 3
6020 Innsbruck
Österreich

Rund 3.800 angehende Ärztinnen, Zahnmediziner und Molekularmediziner studieren an der Medizinischen Universität Innsbruck. Gelehrt und geforscht wird dort, wo auch behandelt wird: am Campus des Landeskrankenhauses im Westen der Stadt. Etwa 2.500 Menschen halten hier Forschung, Lehre und Krankenversorgung zusammen.
Eigenständig ist die Universität seit 2004, als sie sich von der Leopold-Franzens-Universität trennte. Ihre Wurzeln reichen aber viel weiter zurück. Eine medizinische Fakultät gibt es in Innsbruck seit 1674. Heute versteht sich das Haus als medizinische Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein und ist die größte Ausbildungs- und Forschungsstätte für Medizin in Westösterreich.
Forschung und Krankenversorgung liegen örtlich beieinander. Universität und Landeskrankenhaus teilen sich ein Gelände von rund 90.000 Quadratmetern, das Klinikum selbst betreiben die tirol kliniken. Wer hier in der Onkologie oder den Neurowissenschaften arbeitet, hat die Patientinnen und Patienten, um die es geht, nicht weit entfernt. Auch Transplantationsmedizin, Genetik, Infektiologie und Immunologie zählen zu den ausgewiesenen Schwerpunkten. Drei der vier Nobelpreisträger der Innsbrucker Universitätsgeschichte forschten am Institut für Medizinische Chemie.
Die Aufgaben gehen weit über den ärztlichen Beruf hinaus. Neben Klinikerinnen und Grundlagenforschern braucht ein Haus dieser Größe Labor- und Medizintechnik, Datenmanagement und IT, Verwaltung und Lehrkoordination. Als öffentliche Universität nach dem Universitätsgesetz 2002, geführt von einem Rektorat um Rektor Gert Mayer (im Amt seit Oktober 2025), bietet sie planbare Beschäftigung und strukturierte Karrierewege von der Doktorandin bis zur Professur. Rund 450 PhD-Studierende sind in zwölf thematischen Programmen eingeschrieben.
Welche Mittel dahinterstehen, zeigt der Haushalt: 2023 lag das Jahresbudget bei etwa 237 Millionen Euro, davon flossen rund 54 Millionen in Forschungsprojekte. Die Personalzahlen beziehen sich auf das Wintersemester 2024/25; je nach Zählweise (Köpfe oder Vollzeitäquivalente) fallen sie unterschiedlich aus. Geforscht, gelehrt und behandelt wird an einem Standort, mitten in Innsbruck.
Fritz-Pregl-Straße 3
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