Sankt Veiter Straße 34
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Österreich

Fast eine Million ambulante Behandlungen im Jahr, dazu rund 98.000 Menschen, die stationär aufgenommen werden. Dahinter steht die Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft - KABEG, die alle öffentlichen Krankenhäuser des Landes Kärnten führt. Über 8.600 Beschäftigte aus mehr als 50 Nationen arbeiten hier. Damit ist die KABEG der größte Arbeitgeber im Bundesland.
Die KABEG betreibt fünf Landeskrankenhäuser. Das größte ist das Klinikum Klagenfurt, ein Zentralspital mit breitem Fächerspektrum und eines der großen Krankenhäuser Österreichs. Dazu kommen das Landeskrankenhaus Villach, das LKH Wolfsberg sowie zwei kleinere Häuser im Süden, die Gailtal-Klinik in Hermagor und das LKH Laas. Gegründet wurde die Gesellschaft 1993, als das Land seine Spitäler unter einem Dach zusammenführte. Eigentümer ist bis heute das Land Kärnten, die Rechtsform ist eine Anstalt öffentlichen Rechts mit Sitz in Klagenfurt am Wörthersee.
Rund 80 Berufsgruppen arbeiten in diesen Häusern zusammen. Im OP stehen Chirurginnen und Anästhesisten, auf den Stationen trägt die Pflege den Alltag, und in Technik, IT und Verwaltung läuft der Betrieb der Standorte zusammen. Wer in einen Gesundheitsberuf einsteigen will, kann das oft im Haus selbst lernen: Die KABEG bildet über einen eigenen Campus in der Pflege aus, nimmt Lehrlinge und Praktikantinnen auf und begleitet ärztliche wie pflegerische Fachausbildungen. Für medizinisches Personal aus über 50 Ländern ist Kärnten bereits heute Arbeitsort.
Die Arbeit ist getragen von einem öffentlichen Auftrag. Als Anstalt des Landes versorgt die KABEG die Bevölkerung eines ganzen Bundeslandes – das verschafft den Häusern eine Stabilität, die viele andere Branchen nicht kennen. 59 Abteilungen und Institute verteilen sich auf die fünf Standorte. Geleitet wird das Unternehmen vom Vorstand mit Sitz in der Kraßniggstraße in Klagenfurt.
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