Ambulante:r Betreuer:in für Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten

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Ambulante:r Betreuer:in für Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten

Ambulant, bindungsorientiert, wirkungsvoll: Gestalten Sie mit uns neue Möglichkeitsräume!

Arbeitsbeginn nach Vereinbarung, 20 bis 35 Wochenstunden, Dienstort Röthis mit Einsatzgebiet in ganz Vorarlberg.

Sie möchten Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung im Autismus-Spektrum und/oder mit psychiatrischer Diagnose in ihrer Entwicklung unterstützen. Dabei reizt Sie die Arbeit im ambulanten Setting mit der klient:innen-orientierten Herangehensweise, die die Möglichkeitsräume im vorhandenen Betreuungssystem aber auch über bisher etablierte Systemgrenzen hinaus eröffnet. Ihre Leidenschaft ist es, in Beziehung mit Menschen zu treten und Sie können dafür kreative Beziehungsangebote machen. Herausforderndem Verhalten begegnen Sie aus Überzeugung professionell bindungsorientiert. Sie möchten Ihren Methodenkoffer laufend erweitern und freuen sich, diesen kreativ in Ihrer Arbeit einzusetzen und ihn mit Teamkolleg:innen und Systempartner:innen zu teilen. Ihre Fachlichkeit, offene Kommunikation sowie die wertschätzende und respektvolle Haltung den Klient:innen, ihren Familien, weiteren Systempartner:innen und den Teamkolleg:innen gegenüber hilft Ihnen dabei.

Was erwartet Sie?

  • Aufbau von tragfähigen Beziehungen und Begleitung von Menschen im Autismus-Spektrum mit kognitiver Beeinträchtigung und/oder psychiatrischer Diagnose im ambulanten Setting, unabhängig vom Alter der betroffenen Personen
  • Beratende und entlastende Zusammenarbeit mit Familiensystemen und anderen betreuenden Systempartner:innen
  • Einbringen der medizinisch-psychiatrischen Fachkenntnisse ins Team. Dazu zählt unter anderem die Information über Krankheitsbilder und Symptome, die Absprache und Planung von psychiatrischen und pädagogischen Maßnahmen sowie die regelmäßige Information des Teams und der Systempartner:innen
  • Schaffen von Lernfeldern, die individuelle Entwicklung ermöglichen, Gestaltung von Übergängen und Erarbeitung von tragfähigen Strukturen

Was erwarten wir?

  • Eine abgeschlossene Ausbildung als dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger:in, Zusatzausbildung bzw. Vertiefung im psychiatrischen Bereich ist von Vorteil
  • Zusatzausbildungen und/oder Berufserfahrung im Bereich Autismus-Spektrum oder Neurodeeskalation erwünscht
  • Selbstorganisierter und strukturierter Arbeitsstil, Freude an Vernetzung und Teamarbeit
  • Führerschein der Klasse B für Einsätze innerhalb Vorarlbergs

Was bieten wir als Arbeitgeber?

  • Engagiertes, interdisziplinäres Team, das sich dem Wohl und der Entwicklung der Klient:innen und ihres Systems verschrieben hat
  • Grundausbildung in der Multifunktionelle Fördertherapie nach Muchitsch und Neurodeeskalation
  • Begleitende Einarbeitung, Fallbesprechung und -reflexion in einem multiprofessionellen Team
  • Sabbatical, Supervision sowie attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Betriebliche Altersvorsorge sowie weitere Benefits
  • Monatliche Mindestbruttogehalt lt. VSG-KV, GGr. 7a, 1. DJ: € 3.627,00 (Vollzeitbasis) zzgl. Zulage

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung

Werner Mangeng, Projektleitung ifs Fokussierte Einzelbetreuung Ambulant

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Röthis
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In Bregenz öffnete 1969 die erste Jugend- und Erziehungsberatung, hervorgegangen aus einer Bürgerinitiative engagierter Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Daraus ist das ifs geworden, eine der zentralen Anlaufstellen für soziale Fragen im ganzen Land. Wer in eine Krise gerät, finanziell, in der Familie oder nach Gewalt, findet hier Beratung und Begleitung. Getragen wird diese Arbeit von Fachleuten aus sehr unterschiedlichen Berufen.

Das ifs hilft Menschen in psychischen und sozialen Notlagen, quer durch alle Lebensphasen. In der regionalen Sozialberatung sitzen Sozialarbeiterinnen Familien gegenüber, die mit Schulden oder dem Verlust der Wohnung kämpfen. In den Kinder-, Jugend- und Familiendiensten begleiten Psychologinnen und Pädagogen Kinder durch eine Trennung oder nach Gewalterfahrungen. Dazu kommen die Fachberatung und der Bereich Inklusion und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung. Vier Geschäftsfelder, ein gemeinsamer Auftrag.

Beratungsstellen stehen in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz, Hohenems und im Bregenzerwald; gearbeitet wird in allen Regionen Vorarlbergs. Mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören dazu, das berufliche Spektrum reicht von Sozialarbeit und Psychologie über Psychotherapie und Medizin bis zu Recht und Dolmetschen. Wer hier anfängt, kann später das Feld wechseln, ohne den Arbeitgeber zu wechseln.

Das ifs ist gemeinnützig und sowohl parteipolitisch als auch konfessionell unabhängig. Vieles wird über das Land finanziert; ein Bericht des Vorarlberger Landes-Rechnungshofs wies allein für die sozialfondsfinanzierten Leistungen rund 15 Millionen Euro im Jahr 2012 aus, mit deutlichem Wachstum über das Jahrzehnt davor. Hinter dem Betrieb steht ein Trägerverein, die Geschäfte führt seit Ende 2018 Dr. Martina Gasser. Eine genaue, tagesaktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das ifs nicht. Was feststeht: Die Wurzeln reichen ins Jahr 1962 zurück, und gearbeitet wird bis heute nah an den Menschen in Vorarlberg.

Quellen:ifs.atWeb
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