

Wiener Netze GmbH
Über das Unternehmen
Über zwei Millionen Menschen in Wien und Teilen von Niederösterreich und dem Burgenland beziehen ihren Strom über das Netz der Wiener Netze GmbH. Das Unternehmen verkauft keine Energie, es betreibt die Leitungen dahinter: Strom, Gas, Fernwärme, Fernkälte und Glasfaser. Rund 2.500 Beschäftigte halten diese Infrastruktur am Laufen. Im Hintergrund, meist unsichtbar, rund um die Uhr.
Wiener Netze ist der größte kombinierte Netzbetreiber Österreichs und gehört zu hundert Prozent zur WIENER STADTWERKE GmbH, die ihrerseits im Eigentum der Stadt Wien steht. Insgesamt liegen rund 30.000 Kilometer Leitungen im Versorgungsgebiet: gut 21.100 Kilometer Stromnetz, 4.600 Kilometer Gasnetz, dazu Fernwärme, Fernkälte und etwa 3.000 Kilometer Glasfaser. Die Netzverfügbarkeit liegt bei 99,9 Prozent. Wer hier arbeitet, sorgt dafür, dass das so bleibt. Die Aufgaben reichen weit über das Verlegen von Kabeln hinaus. In den Umspannwerken und auf den Baustellen halten Elektrotechnikerinnen und Monteure das Netz instand und bauen es aus, während in der Planung Ingenieure die nächste Ausbaustufe entwerfen und im Hintergrund IT-Fachleute den Smart-Meter-Rollout und die Steuerung der Netze betreuen. Dazu kommen klassische kaufmännische Bereiche, Kundenservice und ein Entstördienst, der bei Gas-, Strom- oder Wärmeausfällen Tag und Nacht erreichbar ist. Für Bewerberinnen und Bewerber zählt, dass diese Arbeit auf Dauer angelegt ist. Wiener Netze investiert nach eigenen Angaben rund 490 Millionen Euro pro Jahr in das Netz und plant über fünf Jahre Investitionen von etwa 2,2 Milliarden Euro - getragen von einem öffentlichen Eigentümer und einer Aufgabe, die nicht wegfällt. Etwa 160 der 2.500 Beschäftigten sind Lehrlinge in Ausbildung, das Unternehmen bildet seinen technischen Nachwuchs also selbst aus. Der Sitz ist die Erdbergstraße 236 im 11. Bezirk; die Tätigkeit verteilt sich über das gesamte Versorgungsgebiet, von der Schaltzentrale bis zur Hausanschlussstelle. Wie viele Stellen jährlich neu besetzt werden, gibt das Unternehmen öffentlich nicht an - die Bandbreite der technischen und kaufmännischen Berufe lässt sich aber gut an der Größe des Netzes ablesen.
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