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MED-EL Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H.

Über das Unternehmen

1977 wurde in Wien das erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochlea-Implantat eingesetzt. Entwickelt hatten es Ingeborg und Erwin Hochmair, ein Forscherpaar an der Technischen Universität. Aus dieser Arbeit ist MED-EL entstanden, heute einer der weltweit führenden Hersteller von Hörimplantaten. Wer hier arbeitet, baut an Geräten, die gehörlosen und schwerhörigen Menschen das Hören ermöglichen.

MED-EL entwickelt und fertigt implantierbare Hörlösungen: Cochlea-Implantate für Menschen mit hochgradigem Hörverlust, dazu Mittelohr- und Hirnstammimplantate sowie Knochenleitungsgeräte. In 140 Ländern hören Menschen mit Hilfe eines MED-EL-Produkts. Der Hauptsitz liegt in Innsbruck, wo Forschung, Entwicklung und ein Großteil der Fertigung zusammenkommen; eine zweite österreichische Niederlassung gibt es in Wien. Weltweit ist das Unternehmen an rund 30 Standorten vertreten. Die Arbeit reicht von der Mikroelektronik und Materialforschung über die Reinraumfertigung der Implantate bis zur klinischen Begleitung und dem internationalen Vertrieb. Audiologen, Ingenieurinnen, Fertigungsspezialisten und medizinisches Fachpersonal sitzen entsprechend nah beieinander. MED-EL beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 3.100 Menschen aus rund 90 Nationen. Das Unternehmen ist bis heute in Familienbesitz und wird von Mitgründerin Ingeborg Hochmair geführt, die zugleich Geschäftsführerin ist. Diese Kontinuität ist selten: Aus einer Idee im Labor ist über mehr als vier Jahrzehnte ein eigenständiger Medizintechnikkonzern gewachsen, der nicht zum Verkauf an einen größeren Anbieter wurde. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das eine Tätigkeit mit klarem medizinischem Nutzen, ein international aufgestelltes Umfeld und ein Standort Innsbruck, an dem Spitzenforschung und Produktion unter einem Dach stattfinden.

Erfahrungsberichte

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